Juli 7, 2025
Wie man 2 Wechselrichter parallel schaltet: Schritt-für-Schritt-Anleitung für Solaranlagen
In großem Maßstab oder skalierbar Photovoltaik (PV)-AnlagenDie Ausgangsleistung eines einzelnen Wechselrichters ist aufgrund von Beschränkungen wie der Kapazität der Leistungsschalter begrenzt. Um den Bedarf von Lasten mit höherer Leistung zu decken, ist es üblich, mehrere Wechselrichter parallel zu schalten, um ihre Ausgangsleistung zu kombinieren - eine effektive Lösung, um eine höhere Gesamtkapazität des Systems zu erreichen.

Dieser Artikel behandelt die GODE 5.6KW-01P Solarwechselrichter als Beispiel, um systematisch zu erklären, wie eine Parallelschaltung von zwei Wechselrichtern durchgeführt wird. Es behandelt die Vorbereitung, die Verdrahtung, die Kommunikationskonfiguration, häufige Fehler, die zu vermeiden sind, und fasst die Vor- und Nachteile der Parallelschaltung von Wechselrichtern zusammen - und hilft dem Benutzer, ein stabiles, effizientes und erweiterbares PV-System aufzubauen.
1. Vorabkontrolle und Vorbereitung
1.1 Überprüfung der Wechselrichterkompatibilität
Am Beispiel von GODE 5.6KW-01P:
Wechselrichter A: 5.6KW-01P
Wechselrichter B: 5.6KW-01P
Vergewissern Sie sich, dass beide Solarwechselrichter das gleiche Modell und die gleichen Spezifikationen haben, insbesondere die gleichen Spannungs-, Strom- und Frequenzwerte. Inkompatibilität kann zu Systemausfällen oder Geräteschäden führen. Der GODE 5.6KW-01P unterstützt bis zu 6 Geräte parallel, die über die Kommunikationsprotokolle RS485 oder CAN miteinander kommunizieren.
Wir empfehlen die Verwendung von Wechselrichtern aus der gleiche Marke, gleiches Modell, Firmware-Version und Nennleistung, um die Kompatibilität und Effizienz des Systems zu maximieren.
1.2 Vorbereiten der benötigten Kabel und Werkzeuge
Ausreichende Länge und Stärke von Wechselstromkabeln, Kommunikationsleitungen, Erdungskabeln usw.
WerkzeugeSchraubendreher, Schraubenschlüssel, Isolierband, Multimeter und andere Inbetriebnahmewerkzeuge.
2. Schritt für Schritt Wechselrichter-Parallelbetrieb
Schritt 1: Verlegen von Kommunikationskabeln
- Definieren Sie den Master-Wechselrichter (Master) und den Slave-Wechselrichter (Slave)
- Verwenden Sie RS485, CAN-Bus oder herstellerspezifische Schnittstellen, um die beiden Wechselrichter miteinander zu verbinden.
- Für RS485: Verwenden Sie eine Daisy-Chain-Konfiguration und fügen Sie 120Ω-Abschlusswiderstände an beiden Enden für eine stabile Kommunikation hinzu.
Schritt 2: Anschließen der Ausgangsklemmen des Wechselrichters
Schließen Sie die Ausgangsklemmen beider Wechselrichter mit der richtigen Phasenfolge und Polarität an. Typische Ausgangskennzeichnungen von Wechselrichtern sind "L" (Live), "N" (Neutral) und "PE" (Earth). Achten Sie auf die Phasenkonsistenz, um Probleme mit dem Kreislaufstrom (Schleifenstrom) zu vermeiden.
- Wechselrichter A Live (L) → Verteilerkasten L-Klemme
- Wechselrichter B stromführend (L) → Gleiche L-Klemme
- Wechselrichter A Neutralleiter (N) → Verteilerkasten N-Klemme
- Wechselrichter B Nullleiter (N) → Gleiche N-Klemme
- Erdungsklemmen der beiden Wechselrichter → Gemeinsamer Erdungspunkt
Verdrahtungsstandards:
- Verwenden Sie kompatible Terminals für sichere und zuverlässige Verbindungen
- Alle Wechselrichter sollten über das gleiche Erdungssystem verfügen, um Interferenzen oder Leckagen zu vermeiden.
Schritt 3: Anschluss an die Batteriebank (falls zutreffend)
Schließen Sie die Ausgangsklemmen beider Wechselrichter mit der richtigen Phasenfolge und Polarität an. Typische Ausgangskennzeichnungen von Wechselrichtern sind "L" (Live), "N" (Neutral) und "PE" (Earth). Achten Sie auf die Phasenkonsistenz, um Probleme mit dem Kreislaufstrom (Schleifenstrom) zu vermeiden.
- Wenn das System über einen Energiespeicher verfügt, schließen Sie beide Wechselrichter an dieselbe Batteriebank an.
- Installieren Sie Batterietrennschalter, Sicherungen oder Unterbrecher für die Sicherheit
- Vergewissern Sie sich, dass die Batteriespannung mit dem Eingangsbereich des Wechselrichters übereinstimmt, andernfalls kann es zu Startfehlern/-beschädigungen kommen.
Schritt 4: PV-Module anschließen
- Option A (empfohlen): Anschluss jedes Wechselrichters an eine separate PV-Anlage
- Option B: Verwendung einer Combiner-Box zur gleichmäßigen Verteilung der PV-Strings auf beide Wechselrichter
- Überwachung des MPPT-Eingangsstroms zur Vermeidung von Überlast
Schließen Sie die Ausgangsklemmen beider Wechselrichter mit der richtigen Phasenfolge und Polarität an. Typische Ausgangskennzeichnungen von Wechselrichtern sind "L" (Live), "N" (Neutral) und "PE" (Earth). Achten Sie auf die Phasenkonsistenz, um Probleme mit dem Kreislaufstrom (Schleifenstrom) zu vermeiden.

Schritt 5: Einschalten und Testen
- Überprüfen Sie die gesamte Verkabelung
- Schalten Sie zunächst den Master-Wechselrichter ein und überprüfen Sie Spannung/Strom/Frequenz am Ausgang.
- Einschalten des Slave-Wechselrichters und Sicherstellen der Synchronisation
- Bestätigen Sie in der Überwachungsschnittstelle, dass beide Wechselrichter im Parallelbetrieb sind und koordiniert arbeiten.
Schritt 6: Lasttests
- Anschluss des Systems an reale Lasten (Motoren, Beleuchtung usw.)
- Achten Sie auf einen stabilen Betrieb, das Ausbleiben von Alarmen, Spannungsspitzen oder Wechselrichterfehlern.
- Prüfen Sie, ob die Stromverteilung zwischen den Wechselrichtern ausgeglichen ist.
- Wenn Anomalien auftreten, überprüfen Sie die Kommunikationseinrichtung, die Spannungskonstanz und die Kabelqualität.
3. Häufig zu vermeidende Fehler bei der Parallelschaltung von Wechselrichtern
Unterschiedliche Marken oder Firmware-Versionen mischen
Ausgabe: Die Verwendung von Wechselrichtern unterschiedlicher Modelle, Marken oder Spannungsebenen kann zu ungleicher Lastverteilung, Ineffizienz oder Schäden führen.
Lösung: Verwenden Sie immer identische Modelle mit der gleichen Firmware und den gleichen Spezifikationen
AC-Phasenanschlussfehler
Ausgabe: Falsche Verdrahtung zwischen Phase und Nullleiter oder lose Klemmen können zu Fehlfunktionen oder verminderter Effizienz führen.
Lösung: Schalten Sie vor der Verdrahtung die Stromzufuhr ab; überprüfen Sie die Klemmenmarkierungen; achten Sie auf feste, isolierte und korrekte Anschlüsse.
Überspringen der Kommunikationskonfiguration
Ausgabe: Ohne ordnungsgemäße Kommunikationseinrichtung können die Wechselrichter keine Daten austauschen, was zu Instabilität führt.
Lösung: Verwenden Sie RS485, CAN oder die speziellen Schnittstellen des Herstellers, konfigurieren Sie Master-Slave-Rollen und überprüfen Sie den Kommunikationsstatus
Unzureichende Belüftung oder dichte Installation
Ausgabe: Die Installation von Wechselrichtern in schlecht belüfteten, beengten Räumen kann zu Überhitzung und Leistungseinbußen führen.
Lösung: Sorgen Sie für ausreichende Abstände für Luftstrom, Kühlung und Wartung, um einen langfristigen zuverlässigen Betrieb zu gewährleisten.
4. Vorteile und Nachteile von Parallelwechselrichtersystemen
Unterschiedliche Marken oder Firmware-Versionen mischen
4.1 Vorteile
Gesteigerte Kapazität und Leistung:
Mehrere parallel geschaltete Wechselrichter bündeln ihre Leistung, z. B. liefern zwei GODE 5.6KW-01P-Wechselrichter 11,2kW, ideal für Haushalte mit hohem Verbrauch.
Verbesserte Verlässlichkeit:
Falls ein Wechselrichter ausfällt oder gewartet wird, arbeiten die anderen weiter, um die Stromversorgung aufrechtzuerhalten.
Skalierbarkeit:
Einfache Erweiterung des Systems durch Hinzufügen weiterer Wechselrichter ohne Neukonzeption der gesamten Infrastruktur, was Zeit und Kosten spart.
Verlängerte Lebenserwartung:
Die Last wird auf die Einheiten verteilt, was die Belastung der einzelnen Wechselrichter verringert und ihre Lebensdauer erhöht.
4.2 Benachteiligungen
Höhere Kosten:
Zwei Wechselrichter sind in der Regel teurer als ein Wechselrichter mit gleicher Leistung. Zusätzliche Kabel und Zubehör tragen zu den Kosten bei.
Komplexität der Wartung:
Mehr Geräte bedeuten mehr Fehlerquellen und längere Fehlerbehebungszeiten.
Größere Kontrollkomplexität:
Der Parallelbetrieb erfordert eine präzise Steuerung der Stromaufteilung, um zirkulierende Ströme zu verhindern. Bestehende Methoden wie Stromerkennung, Master-Slave, dezentrale Logik oder Pufferregelung sind immer noch unvollkommen und bergen das Risiko von Verlusten, Instabilität oder Stromunterbrechungen.
Der Parallelbetrieb von Wechselrichtern bietet zwar erhebliche Vorteile in Bezug auf Kapazität, Zuverlässigkeit und Skalierbarkeit, stellt jedoch hohe Anforderungen an die Auswahl der Wechselrichter, die Einrichtung der Kommunikation, die Genauigkeit der Verdrahtung und die Systemkoordination. Durch die sorgfältige Einhaltung von Standardverfahren und die Verwendung kompatibler Komponenten können die Benutzer Risiken wie z. B. Umlaufstrom oder Spannungsungleichgewicht minimieren und einen sicheren, langfristigen Parallelbetrieb gewährleisten.
Bei Projekten mit mehreren Wechselrichtern empfehlen wir die Wahl von Wechselrichtern mit nativer Parallelunterstützung, vollständigen Kommunikationsschnittstellen und ausführlicher Dokumentation, um die technische Komplexität und die laufenden Wartungskosten zu reduzieren.
Aktie








